Veranstaltungsarchiv des Fachbereichs Kultur


Monatsprogramme der Schwartzschen Villa     September   Oktober




Ausstellungen in der Schwartzschen Villa
Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin, Mo-So 10-18 Uhr, Eintritt frei

31. August bis 27. Oktober 2019
    Die Faule Nuss - Okka Esther Hungerbühler


Ausstellungen im Gutshaus Steglitz
Schloßstraße 48, 12165 Berlin, Mo-So 10-18 Uhr, Eintritt frei

5. Juli bis 29. September 2019
    "Maki Na Kamura und Sieben Bilder" - Maki Na Kamura









Maki Na Kamura und Sieben Bilder

Maki Na Kamura

5. Juli bis 29. September 2019
am 6.8. und 3.9.2019 geschlossen

Gutshaus Steglitz
Schloßstr. 48, 12165 Berlin

Mo-So 10-18 Uhr
Eintritt frei

Einladung zur Ausstellungseröffnung am 4. Juli, 17 Uhr




Abbildung: Isoton V, 2018, Öl und Wasser auf Leinwand, 180 x 124 cm
Foto: Jens Ziehe, Courtesy: Contemporary Fine Arts, Berlin

Das Werk von Maki Na Kamura zählt zu den interessantesten Positionen innerhalb der zeitgenössischen Malerei. Die Künstlerin bezeichnet sich selbst als Vertreterin des Posttraditionalismus, einer von ihr definierten Kunstrichtung nach der Moderne und im Einklang mit einer jahrhundertelang gültigen Praxis in der bildenden Kunst. In ihrer Malerei vollzieht sie Synthesen zwischen Figuration und Abstraktion, Vergangenheit und Gegenwart, transferiert und transformiert sie Überliefertes unter dem Eindruck des 21. Jahrhunderts. Die Ausstellung Maki Na Kamura und sieben Bilder präsentiert neben wie Landschaftsmalerei anmutenden Arbeiten eine Reihe von Selbstporträts, die ersten in Na Kamuras Œuvre. Die grassierende Selfiemanie motivierte sie zu Darstellungen, die kein Gesichtserkennungsprogramm jemals mit ein und derselben Person in Verbindung bringen würde. Der Titel, so Maki Na Kamura, "ist dem Märchen Schneewittchen und die sieben Zwerge entlehnt. Ich habe aber die Bedeutung des Märchens auf den Kopf gestellt."
Maki Na Kamuras Werk besticht durch seine koloristische Raffinesse. Ihre Malerei wirkt durch die Farben, eine spezifische Palette und "eine eigenwillige Technik des Malens mit jeweils mehreren Schichten, mit der Mischung von Ölfarben mit Wasser und dem zusätzlichen Einsatz von Gouachen, Tinten, Lasuren und Trockenfarben." (Robert Fleck) Maki Na Kamura hatte zahlreiche Einzelausstellungen, u.a. im Osthaus Museum Hagen und im Museum Dhondt-Dhaenens, Deurle, und war in vielen internationalen Gruppenausstellungen vertreten. 2013 wurde sie mit dem Falkenrot-Preis ausgezeichnet. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Interview mit der Künstlerin.

Kuratorin: Dr. Brigitte Hausmann, Leitung Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf

Rahmenprogramm
Samstag, 31. August, 15 Uhr
Künstlerinnengespräch Maki Na Kamura mit Silke Hohmann, Monopol

Gefördert aus Mitteln des Ausstellungsfonds für die Kommunalen Galerien der Berliner Bezirke und des Bezirkskulturfonds






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Die Faule Nuss

Okka-Esther Hungerbühler

31. August - 27. Oktober

Schwartzsche Villa, Galerie
Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin
Mo-So 10-18 Uhr
Eintritt frei




Einladung zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 30. August, 18-21 Uhr


Abbildung: Mädchen in Kokosnuss, 2014, Foto: Okka-Esther Hungerbühler



"Ich stelle mir vor", so Okka-Esther Hungerbühler, "dass wir durch die Villa von Geistern anderer Zeiten beobachtet werden." Was sind das für Geister aus anderen Zeiten? Ist es der Bauherr, der Bankier Carl Schwartz, 1915 verstorben, der nun in seiner ehemaligen Sommerresidenz seinen Spuk treibt? Sind es seine beiden Töchter Gabriele und Charlotte oder ist es gar die Haushälterin Auguste? Nein, der Horizont der Künstlerin ist weitaus größer und reicht von alten und neuen Märchen bis hin Science Fiction, dem Land der Kindheit und der Phantasie entstammt ihr Personal. Nie sind es konkrete Personen, doch sind es Figuren ganz eigenen Charakters. Ästhetisch nonchalant durch Materialien wie Pappmaché, Pfeifenputzer, Glitzer, Klebefolie können sie glamourös und verspielt, rührendfragil und übermütig sein. Eingesetzte Robotik wirkt nie technoid, sondern unterstützt und ermöglicht die Wesensgebung.
Ausgestellt sind die Skulpturen - wie üblich bei Okka-Esther Hungerbühler - im Zusammenhang mit Malerei, in der sich - wie in der Pop Art und in Comics - Gegenständlichkeit mit Abstraktion verbindet und auch der romantische Konzeptualismus lässt grüßen - ambivalente Bildfantasien zwischen Erinnerungen, Träumen, Abgründen und Humor mit eigener Virtuosität jenseits von Erhabenheit und bad painting.

Zur Ausstellung erscheint im Distanz-Verlag ein Katalog mit einem Text von Maurin Dietrich.

Rahmenprogramm

Freitag, 30. August, 18 Uhr

Vortrag von Dr. Larissa Kikol, Kunstwissenschaftlerin und Autorin:
Tollste Kunst - Spiel und Kindlichkeit in der zeitgenössischen
Kunst

Veranstalter: Fb Kultur Steglitz-Zehlendorf
Infos: 030 90 299 2302, Eintritt frei, www.kultur-steglitz-zehlendorf.de

Gefördert aus Mitteln des Ausstellungsfonds für die Kommunalen Galerien der Berliner Bezirke und des Bezirkskulturfonds






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